GEPA NRW - übergreifend relevant

Im Oktober 2014 hat der Landtag den Gesetzentwurf der Landesregierung für das neue GEPA NRW verabschiedet.

GEPA steht dabei für das Gesetz zur Entwicklung und Stärkung einer demographiefesten, teilhabeorientierten Infrastruktur und zur Weiterentwicklung und Sicherung der Qualität von Wohn- und Betreuungsangeboten für ältere Menschen, pflegebedürftige Menschen, Menschen und ihren Angehörigen.

Das „GEPA NRW“ ist ein übergreifendes Reformgesetz für das gesamte Landesrecht zum Thema Pflege und Alter: Es bündelt die Überarbeitung des Wohn- und Teilhabegesetzes (aus dem Jahr 2008) und die Weiterentwicklung des bisherigen Landespflegegesetzes (2003) in ein Alten- und Pflegegesetz. Nach der Verabschiedung des Änderungsgesetzes GEPA NRW bestehen die beiden geänderten Gesetze Wohn- und Teilhabegesetz (WTG) und Alten- und Pflegegesetz (APG) eigenständig nebeneinander in den veränderten Fassungen.

Seit dem 01. Juli 2016 ist in HEIMBAS die Umsetzung des Gesetztes GEPA NRW möglich. Bei Anschaffung neuer Anlagen wird automatisch ein Sonderposten gebildet, der dann über die Nutzungsdauer der Anlage ergebnisneutral aufgelöst wird. Alle rechtspolitischen Gesetzesangaben wurden in HEIMBAS nach den offiziellen Vorgaben umgesetzt. Ab dem 01.01.2017 ist das Gesetz GEPA NRW für alle stationären Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen verpflichtend. Um die Vorteile von GEPA in HEIMBAS zu nutzen, muss die Anlagenbuchhaltung von HEIMBAS bereits im Einsatz sein.